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Mosche und Jaron Gabay von Keshet Studienreisen sprechen den typischen Sabbatsegen am Freitag Abend.
Reisegruppen (bis zu 50 Personen) haben in unserem
Wohnzimmer Platz. Der Abend beginnt mit der Begrüßung durch Mefisto,
unserem Hund (Golden Retriever). Jeder erhält ein
Menü ausgehändigt, das
sich natürlich je nach Saison oder meiner Lust ändert.
Erst einmal gehen wir die Speisen durch. Ich bemühe
mich, Zutaten zu verwenden, die in Deutschland unbekannt sind und
dennoch gut schmecken. Ebenso suche ich immer wieder neue Rezepte aus,
die etwas über die nahöstliche Kultur vermitteln. Zu den Spezialitäten
gehört ein jemenitisches Sabbatbrot, das 12 Studen lang im Ofen
gebacken wurde und mir die Chance bietet, grundsätzlich zu erklären,
was eigentlich "Koscher" bedeutet. Die Wenigsten
wissen es. Und noch unbekannter ist, dass es auch in Deutschland
religiös motivierte Speisegesetze gibt, an die sich fast jeder
intuitiv hält.
Es folgen Erklärungen zu einem biblischen
Gericht, von dem jeder mal gehört hat, es aber noch nie probiert hat.
Es ist der Inbegriff einer "unkoscheren" Speise: Zicklein in der Milch
seiner Mutter.
Zudem gibt es bei mir den leckersten und vor allem
schönsten Humus im ganzen Land
Nach der Einführung, steht alles auf dem Buffet. Es
beginnt die "Schlacht
am kalten Buffet".
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Chef Ulrich Sahm am Werk
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Kubbane: Jemenitisches Sabbatbrot, nach 12 Stunden
im Ofen |
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