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MITTEILUNG AN ALLE AUSLÄNDISCHEN KORRESPONDENTEN IN ISRAEL

Um eine reibungslose und schnelle Übermittlung von Nachrichten und Dokumentationsmaterial zu gewährleisten, sollten folgende von der israelischen Militärbehörde für Presse- und Kommunikationszensur festgelegten Verfahrensweisen strikt eingehalten werden. Der Miltiärzensor ist ausschließlich an Informationen interessiert, die die Sicherheit des Staates Israel betreffen. Folgende Regeln dienen der Wahrung dieser Sicherheit:

1. Alle die Sicherheits- und Verteidigungsangelegenheiten betreffenden schriftlichen Materialien, Fotos und Video-/Tonbandaufnahmen, welche zur Übermittlung ins Ausland bestimmt sind, müssen der Zensur vorgelegt werden. Die schriftliche Materialien sollten in zweifacher Ausführung oder per Fax eingereicht werden.

2. Korrespondenten, die ins Ausland reisen wollen, sind verpflichtet alle Fotographien, Video-/Tonbandaufnahmen, Artikel und Reportagen, die sie ausführen wollen und die irgendwie die Sicherheit des Staates Israel, einschließlich der von der israelischen Armee verwalteten Gebiete, betreffen, dem Zensor vorzulegen. Das Material sollte in einem Briefumschlag oder einem Päckchen bei der Zensurbehörde eingereicht werden. Es wird in Anwesenheit des Korrespondenten vom Zensor abgestempelt. Diese Prozedur soll die Notwendigkeit einer weiteren Überprüfung der Zensur überflüssig machen und eine Verzögerung bei der Ausreise verhindern.

3. Um die internationale Übermittlung dringender Nachrichten per Telefon, Fax oder Internet für Korrespondenten zu erleichtern, fordert die militärische Presse- und Kommunikationszensurbehörde nur eine vorherige Ansicht, falls sich die Nachrichten auf das Verteidigungsministerium, die Sicherheit des Staates oder die von der israelischen Armee verwalteten Gebiete beziehen.

Bei diesen Themen muss der Korrespondent den Inhalt seines/ihres Beitrags kurz zusammenfassen und in zweifacher Ausführung der Zensur vor der Übermittlung ins Ausland vorlegen. Dieses wird hervorgehoben, um dem Korrespondenten Unannehmlichkeiten zu ersparen im Falle von Korrespondenten, die gegen diese Direktive verstoßen und versuchen, Nachrichten zu übermitteln, ohne sie laut Punkt drei dieser Bestimmung der Zensurbehörde vorgelegt zu haben und sie freigeben zu lassen. Sollte dieser Tatbestand eintreten, ist der Zensor ermächtigt, Maßnahmen zu ergreifen, um die Übermittlung verbotener Nachrichtenstücke zu verhindern.

 

 

 

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